Antrag auf Schulbusbeförderung ab Ecksberger Siedlung für Grundschüler der Grundschule Mühldorf
Sehr geehrter Herr 1.Bgmstr. Knoblauch,
sehr geehrte Damen und Herren des Stadtrates,
o.g.Antrag erwächst aus nachstehender Situation:
4 Kinder der Ecksberger – Siedlung fahren schultäglich von der Schulbushaltestelle „Grundschule Altmühldorf“ zur Grundschule - Ganztagsklasse - in die Luitpoldallee.
Die Gehzeit der Kinder aus dieser Siedlung zur Schulbushaltestelle Grundschule Amd. beträgt nach Auskunft der Eltern ca.25 – 30 min.
Auf der „homepage“ der GS Mühldorf ist auch der Busfahrplan hinterlegt. Dort steht, dass der Bus um 16:00 an der GS Altmühldorf ankommt.
Die Ankunftszeit des Busses ist mehrtägig von Eltern überprüft worden.
Die tatsächliche Ankunft des Busses ist in Wirklichkeit erst zwischen 16:15 und 16:20.
Warum kann bei einer öffentliche Bushaltestelle,die nur einen „Katzensprung“ vom Wohnort der Kinder entfernt ist, nicht zugestiegen werden?
Warum müssen die Kinder erst bis zur Schulbushaltestelle „Grundschule Altmühldorf“ gehen?
Die Schüler der Gymnasien und Realschulen können allerdings ab der „Ecksberger Siedlung“ befördert werden.
Es muß doch eine Möglichkeit geben, dass auch die Buskinder der Grundschule Mühldorf aus der „Ecksberger Siedlung“ in den Genuß einer vernünftigen Schulbusverbindung kommen.
Mir ist bekannt, dass i.d.Fall ein Recht zur Schulbusbeförderung besteht, wenn der Schulweg zum Schulbus länger als 2 km ist.
Allein auf dem Heimweg von der Luitpoldallee bis zur Ecksberger Siedlung sind die Kinder mehr als eine Stunde unterwegs. Für Grundschulkinder – nach einem Schultag bis 15:30 - stellt diese Zeitspanne bis zur Ankunft zu Hause eine enorme Belastung dar.
Ein weiteres Beurteilungskriterium auf Anspruch einer Schulbusbeförderung ist die Beurteilung zur „Gefährlichkeit „ des Schulweges.
Die Ecksberger – Siedung hat Ortsrandlage im Gemeindeteil Altmühldorf.
Der Schulweg führt abschnittsweise durch unbebaute Ortsteile.
Gerade zur Spätherbst- und Winterzeit müssen die Kinder den Weg zur Schulbushaltestelle bzw. den Heimweg von der Schulbushaltestelle im Halbdunkeln bzw.im Dunkeln zurücklegen.
Dies birgt erhebliche Gefahren für die Schulkinder.
Der hier geschilderte Schulweg (besonders auch wegen der Teilstrecken durch unbebaute bzw. schwachbebaute Ortsteile ) stellt für die Kinder eine nicht zu unterschätzende, erhöhte Gefährdung dar.
Die Öffentlichkeit erfährt immer wieder von Übergriffen der schlimmsten Art auf Kinder.
Diese Gefährdung in Abrede zu stellen, bzw. nicht als solche anzuerkennen, wäre realitätsfremd.
Sollte der Schulweg in diesem Fall < 2km sein, bitte ich die Gefährlichkeit des Schulwegs – gerade für Grundschüler - bei der Abwägung zur Zustimmung zu diesem Antrag „Schulbusbeförderung ab Ecksberger Siedlung für Grundschüler der GS Mühldorf „ unbedingt einfließen zu lassen.
Ich bitte die Verwaltung, die Möglichkeit eines Anschlusses der Ecksberger – Siedlung an das bestehende Schulbusnetz für diese Kinder (Anzahl wird in Zukunft zunehmen) zu prüfen und zu realisieren.
Ich bitte den Stadtrat um Zustimmung für diesen Antrag.
"Wir freie Mühldorfer engagieren uns auch für die scheinbar kleinen Sorgen unserer Bürger - denn für die Betroffenen sind sie nicht unwesentlicher Bestandteil der Lebensqualität in Mühldorf.
Daß wir damit Erfolg haben, zeigt nicht zuletzt die Tatsache , daß unser Stadtrat Franz Essl die von ihm beantragte Aufstellungeines Verkehrsspiegels bei der Einmündung Daxenberger-/Nagelschmiedgasse bei der Verwaltung durchsetzen konnte!"
Tags: Mühlradlsplitter,
Dieser Eintrag wurde am 20.01.2011 um 09:16 und ist abgelegt unter .
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Eine Antwort zu “Antrag auf Schulbusbeförderung ab Ecksberger Siedlung für Grundschüler der Grundschule Mühldorf ”
Oelmaier Says:
20.01.2011
Wir freie Mühldorfer engagieren uns auch für die scheinbar
kleinen Sorgen unserer Bürger - denn für die Betroffenen
sind sie nicht unwesentlicher Bestandteil der Lebensqualität
in Mühldorf.
Daß wir damit Erfolg haben, zeigt nicht zuletzt die Tatsache ,
daß unser Stadtrat Franz Essl die von ihm beantragte Aufstellung
eines Verkehrsspiegels bei der Einmündung Daxenberger-/Nagelschmied-
gasse bei der Verwaltung durchsetzen konnte!
20.01.2011 Wir freie Mühldorfer engagieren uns auch für die scheinbar
kleinen Sorgen unserer Bürger - denn für die Betroffenen
sind sie nicht unwesentlicher Bestandteil der Lebensqualität
in Mühldorf.
Daß wir damit Erfolg haben, zeigt nicht zuletzt die Tatsache ,
daß unser Stadtrat Franz Essl die von ihm beantragte Aufstellung
eines Verkehrsspiegels bei der Einmündung Daxenberger-/Nagelschmied-
gasse bei der Verwaltung durchsetzen konnte!